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Hochwasser & Starkregen

Hochwasser & Starkregen

Unter Hochwasser versteht man im Allgemeinen ansteigendes Wasser in Überschwemmungsgebieten. Mit dem Klimawandel nehmen Starkregenereignisse zu, die nicht nur an Gewässern, sondern allgemein an tiefen Stellen im Gelände, an denen Wasser zusammenläuft, zu Schäden führen können.

Starkregen

Fließwegekarten Starkregen

Spätestens seit den Überschwemmungen im Ahrtal und in Teilen Nordrhein-Westfalens im Sommer 2021 ist die Wirkung großer Starkregenereignisse auch in Deutschland allen bekannt. Mit dem Klimawandel und der Aufheizung der Atmosphäre werden Starkregenereignisse häufiger und massiver als in den vergangenen Jahrzehnten auftreten. Starkregen kann grundsätzlich überall auftreten; deshalb hat die Stadt Bad Homburg bereits 2019 entsprechende Untersuchungen zu möglichen Auswirkungen von Starkregen beauftragt. Die Ergebnisse sind hier dargestellt und für alle Interessierten verfügbar.
Die Fließwegekarten betrachten drei Szenarien:
Szenario 1 simuliert ein 100-jährliches Starkregenereignis mit 47,5mm pro Quadratmeter in einer Stunde. Ein vergleichbares Ereignis trat in Bad Homburg letztmalig im Jahr 2003 auf. Ein Millimeter Niederschlag entspricht einem Liter pro Quadratmeter.
Szenario 2 simuliert 80mm Regen in einer Stunde. Ein solches Ereignis gab es zum Beispiel in Wiesbaden am 27. Mai 2016. Vergleichbare Regenmengen traten in den letzten Jahren auch an anderen Stellen in Hessen auf.
Szenario 3 simuliert 261,7mm Regen in drei Stunden. Es geht damit von dem größten gemessenen Regenereignis Deutschlands in den letzten Jahrzehnten aus, dem Starkregenereignis in Münster am 28. Juli 2014. Die Niederschläge im Sommer 2021 im Ahrtal und in Nordrhein-Westfalen lagen bei rund 200mm und zeigen, dass diese Dimension keine Ausnahme ist.
Für die Szenarienberechnung wurden vielfältige Grundlagen festgelegt, die in die Berechnungen eingingen. Neben einem engmaschigen Höhen- und Gebäudemodell wurde die vorhandene Kanalisation, die Gewässerprofile, die tatsächliche Flächennutzung, gewisse Annahmen zum Boden sowie weitere Grundlagen einbezogen. Dabei mussten wegen der sehr großen Datenmengen zum Teil auch vereinfachte Annahmen getroffen werden. Zum Beispiel konnten die Höhen von Bordsteinen oder die Querneigung von Straßen nicht oder nur sehr bedingt berücksichtigt werden.
Gleichwohl ergeben die Simulationen detaillierte Aussagen zu den Überschwemmungsverhältnissen, von denen aber im Detail noch Abweichungen möglich sind. Die Szenarien bieten in einer Hochrechnung neben den Fließwegen abgestufte Angaben zu den Wasserhöhen und zur Fließgeschwindigkeit sowie den zeitlichen Abläufen der Überflutung. Die Fließwegekarten gibt es zum einen auf Luftbildgrundlage und zum anderen auf Basis von Flurstücksgrenzen.

Hilfreiche Simulationen

Die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe verfügt mit diesen Untersuchungen zum Starkregen über sehr hilfreiche und gut ablesbare Simulationen, die mögliche Gefährdungsbereiche aufzeigen. Sie sind sehr gute Grundlagen einerseits für die Notfallplanungen der Feuerwehr und anderseits für weitere vorsorgliche Maßnahmen und Vorkehrungen der Stadt sowie auch der möglicherweise Betroffenen selbst.
Schon im vergangenen Jahr und auch diesen November in einem Fachseminar hat sich die Stadtverwaltung ämterübergreifend mit den Erkenntnissen zu Starkregen und Hochwasser befasst. Feuerwehr, Stadtentwässerung, die Energieversorger und andere wichtige Stellen sind informiert und können in Ihren Planungen künftig diese Erkenntnisse berücksichtigen.
Neben den öffentlichen Schutz- und Präventionsansätzen ist aber auch jede Person, die betroffen sein kann, zur Vorsorge vor nachteiligen Folgen von Hochwasser verpflichtet (gemäß Wasserhaushaltsgesetz §5). Daher ist es so wichtig, dass Sie sich mit den Fließwegekarten zum Starkregen über Ihre persönliche Betroffenheit informieren und selbst entsprechende Vorkehrungen als Vorsorgemaßnahmen treffen.

Info-Veranstaltungen

Erste Anregungen für Hilfe zur Selbsthilfe können dafür die Informations-Flyer und kleine Videos der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) sein, die ebenfalls auf dieser Website zu finden sind. Darüber hinaus wird die Stadt beginnend im Frühjahr 2022 Informationsveranstaltungen zusammen mit der Feuerwehr, weiteren Fachleuten und Praktikern vor Ort durchführen. Die entsprechenden Termine sind der Tagespresse sowie im Terminkalender auf dieser Seite zu entnehmen.

Starkregen – So sorgen Sie vor
Dieser Flyer mit QR-Codes für Ihr Handy stellt anschauliche Filme zur Starkregenvorsorge zur Verfügung. Die in den einzelnen QR-Codes hinterlegten Filme können unter dem folgenden Link kostenpflichtig abgerufen werden

Hochwasser, Hochwasserschutz

Die Zuständigkeit für den Hochwasserschutz liegt grundsätzlich bei den Gemeinden, die für die Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft, die Bauleitplanung und die Gefahrenabwehr verantwortlich sind. Flussgebietsbezogene, konzeptionelle Planungen im Hochwasserschutz als Basis einer funktionalen Daseinsvorsorge werden durch das Land wahrgenommen. Zudem unterstützt das Land die Gemeinden bei ihren Vorhaben durch Bereitstellung von vorhandenen Planungsdaten.
Weitergehende Informationen über die aktuellen Wasserstände und Niederschläge erhalten Sie im Internetauftritt des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) unter Hochwasser / Überschwemmungsgebiete

Hochwasser: Vorsorge - Verhalten - Abwehr

Die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe ist Mitglied in der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) in Hennef.

Die DWA hat Flyer u. a. zu den Themen Hochwasser und Starkregen erstellt (zwei davon erhalten Sie bei uns im Bürgerbüro).

Der folgende Flyer erläutert das Thema in Textform. Der DWA hat diesen Flyer in einer Leseversion zur Verfügung gestellt:
Weitere Hinweise, Anleitungen bzw. Informationen zum Thema können sie auf der Webesite des DWA einsehen:

Kontakt

Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe - Technisches Rathaus
Bahnhofstraße 16-18
61352 Bad Homburg v. d. Höhe
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06172 100-6715
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E-Mail:
helmut.hamannbad-homburgde

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