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© Kur- und Kongreß-GmbH Bad Homburg
Veranstaltungen

Tag des offenen Denkmals

Der Tag des offenen Denkmals macht Geschichte in Bad Homburg erlebbar. Am Sonntag, 13. September 2026 führen spannende Rundgänge zu besonderen Orten und spannenden Geschichten der Stadt. Ein Angebot für alle, die Bad Homburgs historische Seiten aus nächster Nähe entdecken möchten.

Netzwerke: Denkmale & Infrastruktur


Zum Tag des offenen Denkmals lädt Bad Homburg zum Staunen, Entdecken und Nachdenken ein. Unter dem Motto „Netzwerke: Denkmale & Infrastruktur“ öffnen sich nicht nur die Türen historischer Gebäude– auch exklusive Einblicke hinter sonst verschlossene Kulissen erwarten Sie. Ob bei spannenden Führungen oder besonderen Perspektiven hinter die Denkmalfassade: Erleben Sie, wie viel Geschichte in unseren Mauern steckt, warum sie es verdient hat, bewahrt zu werden – und wie sie ihren Weg ins digitale Zeitalter findet.

Weitere Informationen zum Tag des offenen Denkmals finden Sie auf der folgenden Internetseite: Tag des offenen Denkmals

© Kur- und Kongreß-GmbH Bad Homburg
Vom Jagdschloss zum Museum

Führung zur Baugeschichte des Gotischen Hauses in Bad Homburg


Führung: 15 Uhr
Treffpunkt: Foyer Gotisches Haus

Das 1823 im Auftrag der Landgräfin Elizabeth errichtete Gebäude im Stil der Tudorgotik erzählt fast 200 Jahre Bau- und Nutzungsgeschichte: von seinen Anfängen als repräsentatives Jagdschloss, das jedoch nie in dieser Funktion genutzt wurde, über vielfältige Umgestaltungen bis zum heutigen Museum. Entdecken Sie die spannende Geschichte dieses außergewöhnlichen Hauses.

© Kur- und Kongreß-GmbH Bad Homburg
Blick hinter die Kulissen

Technik und Funktion des Elisabethenbrunnens


Führung: 10 - 14 Uhr
Treffpunkt: am Elisabethenbrunnen im Kurpark

Das Heilwasser des Elisabethenbrunnens fließt unterirdisch durch ein geschlossenes Rohrsystem zum Druckbehälter. Dort wird es für die Förderung vorbereitet. Eine Pumpe und ein Filter sorgen für die Reinigung und den kontrollierten Transport des Wassers. Ein integriertes Schauglas zeigt den aktuellen Grundwasserstand an und schützt die Anlage vor äußeren Einflüssen wie Witterung. Am Tag des offenen Denkmals ist die Zapfstelle mit Schauglas öffentlich zugänglich. Sie haben die Möglichkeit, das Heilwasser direkt zu kosten und einen Einblick in die technische Infrastruktur zu erhalten. 

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Schlosskirche Bad Homburg

Stadtkirche und Fürstengruft


Stündliche Führungen ab 10 Uhr, letzte Führung um 16 Uhr
Treffpunkt: Museumsshop

Am Tag des Offenen Denkmals gewähren Schlosskirche und Fürstengruft Einblicke in die Geschichte Hessen-Homburgs. In stündlich stattfindenden Führungen wird die wechselvolle Geschichte der Schlosskirche, die Landgraf Friedrich II. in einen Flügel seines neu erbauten Schlosses integrieren ließ, vorgestellt. Ab 1697 war die Schlosskirche Stadtkirche der evangelisch-lutherischen Bevölkerung und gleichzeitig Grablege der Landgrafen von Hessen-Homburg. In dieser Führung besteht die besondere Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Schlosskirche zu werfen.

Anmeldung erforderlich per Mail an service-badhomburg@schloesser-hessen.com oder per Telefon 06172 - 9262300

© Nina Gerlach, Kur- und Kongreß GmbH Bad Homburg v.d.Höhe
Eiskeller

Führungen: 14 Uhr + 14.30 Uhr
Treffpunkt: Kleiner Tannenwald, Eingang Mariannenweg

Versteckt in der historischen Gartenlandschaft der Landgrafen liegt ein echtes Kleinod: der restaurierte Eiskeller. Einst diente er der feinen Lebensart – lange bevor es Kühlschränke gab. Heute ist er ein seltenes Zeugnis vergangener Zeiten und Teil eines besonderen Ensembles mit Schweizerei, Meierei sowie dem Teich und der Insel im Kleinen Tannenwald. Werfen Sie einen Blick unter die Erde und entdecken Sie, warum Eis einst Luxus bedeutete.

© Stadt Bad Homburg
Virtueller Ortsrundgang durch Gonzenheim

Führung: 13.30 Uhr
Treffpunkt vor dem Vereinshaus Gonzenheim, Am Kitzenhof 4

Bei diesem virtuellen Rundgang in der Schultheißenstube des Vereinshauses Gonzenheim entdecken die Besucherinnen und Besucher bequem im Sitzen spannende Orte in den Außenbereichen Gonzenheims.

Die Reise beginnt beim ehemaligen Teigwarenhersteller TAG und führt anschließend über den „Gaskreisel“ bis zum Gonzenheimer Galgen. Während des gesamten Rundgangs erwarten die Teilnehmenden interessante Geschichten, historische Hintergründe und wissenswerte Informationen.

Weitere Stationen sind die beiden Gonzenheimer Bahnhöfe, das Stadthaus, die ehemalige Bundesschuldenverwaltung, die Taunusklinik sowie die Friedrich-Ebert-Schule. Auch die beiden Gotteshäuser des Stadtteils – die Heilig-Kreuz-Kirche und die Advent-Kapelle – werden vorgestellt und näher beleuchtet. 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung bis zum 6. Sept. 2026 ist unbedingt erforderlich bei Heinz Humpert, Telefon 0 61 72 / 45 01 34 oder per E-Mail: heinz.humpert@gagzh.de

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Erlöserkirche

Ein kaiserliches Meisterwerk

Führung: 15 Uhr
Treffpunkt: Vor der Erlöserkirche

Die Erlöserkirche zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten Bad Homburgs. Sie wurde auf Initiative von Kaiser Wilhelm II. erbaut und 1908 eingeweiht. Im Inneren beeindruckt sie mit ihrer prachtvollen Ausstattung, farbenreichen Mosaiken und der außergewöhnlichen byzantinisch geprägten Architektur. Bei der Führung erfahren die Besucherinnen und Besucher Wissenswertes über die Entstehungsgeschichte der Kirche, ihre kunstvollen Details und ihre Bedeutung als Wahrzeichen der Stadt.

Heiliges Grab

Führung: 15 Uhr
Treffpunkt: Am Heiligen Grab

Pilgerreisen zu den biblischen Stätten im Heiligen Land haben eine lange Tradition und reichen bis in die frühe Christenheit zurück. Im Mittelalter entstanden in Europa Nachbildungen des Heiligen Grabes Jesu. Sie dienten als Orte der Verehrung für Gläubige, denen eine Reise ins Heilige Land nicht möglich war.

Als das Heilige Grab 1825 aus verkehrstechnischen Gründen abgerissen werden sollte, erwarb Landgraf Friedrich VI. Joseph von Homburg das Bauwerk für 500 Gulden. Anschließend ließ er es Stein für Stein auf dem Reformierten Friedhof am Untertor originalgetreu wiederaufbauen.

In den Jahren 2003 und 2004 wurde das Heilige Grab durch eine Gemeinschaftsaktion von Stadt, Landesdenkmalamt, Landeskirche, Sponsoren und der Erlöserkirche umfassend saniert und restauriert. Heute ist es ein bedeutendes kulturhistorisches Denkmal und ein besonderer Ort religiöser Tradition in Bad Homburg.

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Die Bad Homburger Heilquellen

Internationale Treffpunkte, ein Netzwerk aus Begegnungen


Führungen: 10.30 Uhr + 12.30 Uhr + 14.30 Uhr
Treffpunkt: Brunnenmädchen Denkmal

Die Bad Homburger Heilquellen sind nicht nur natürliche Wasserquellen - sie bilden seit fast zwei Jahrhunderten ein einzigartiges Netzwerk aus Natur, Gesundheit, Architektur und technischer Infrastruktur. Rund um die historische Brunnenallee im Kurpark liegen die Quellen in enger Nachbarschaft zueinander. Von den insgesamt neun Heilquellen dienen sieben als Trinkquellen, zwei liefern Thermal- bzw. Solewasser für Badeanwendungen. Mit dem Aufstieg Bad Homburgs zur internationalen Kurstadt im 19. Jahrhundert entstand rund um die Quellen eine beeindruckende Infrastruktur: Brunnenanlagen, Wandelhallen, das Kaiser-Wilhelms-Bad und der Kurpark wurden zu bedeutenden Denkmalen der Kurgeschichte. Die Heilquellen zogen Gäste aus ganz Europa an und machten Bad Homburg zu einem Zentrum von Gesundheit, Gesellschaft und Kultur.

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Das Kaiser-Wilhelms-Bad

Gesundheit und Wellness über die Jahrhunderte


Führung: 11.30 Uhr + 13.30 Uhr + 15.30 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang Kaiser-Wilhelms-Bad

Das Kaiser-Wilhelms-Bad zählt zu den bedeutendsten Denkmalen Bad Homburgs. Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, wurde es zum Herzstück des Kurbetriebs und machte die Stadt weit über Deutschland hinaus als Kur- und Badeort bekannt. Gemeinsam mit den Heilquellen, der Brunnenallee und dem Kurpark bildete das Bad ein eng vernetztes System, das den Kurgästen Erholung, medizinische Anwendungen und gesellschaftliches Leben an einem Ort bot. Bis heute ist das historische Gebäude ein lebendiges Denkmal. Als Kur-Royal Day Spa wird die Tradition der Heilbäder fortgeführt und zugleich die Geschichte des Kurwesens bewahrt. Das Kaiser-Wilhelms-Bad verbindet Vergangenheit und Gegenwart und macht sichtbar, wie die Verbindung  aus Heilquellen, technischen Anlagen und architektonischen Meisterwerken über Generationen hinweg die Entwicklung Bad Homburgs geprägt hat.

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Vom „Centralbahnhof“ zum KulturBahnhof

Mit Besuch des alten Fruchtspeichers


Führungen: 10 Uhr + 11.15 Uhr + 12.45 Uhr
Treffpunkt: Auf dem Bahnhofsplatz vor dem Haupteingang

Als der Bad Homburger Bahnhof 1907 als „Centralbahnhof“ eröffnet wurde, war die Stadt bereits ein international bedeutendes Kur- und Modebad. Der nach den Vorstellungen Kaiser Wilhelms II. errichtete Bahnhof spiegelte diesen Rang wider. Mit seiner Architektur im Stil der wilhelminischen Neorenaissance, dem separaten Fürstenbahnhof und der Anbindung an europäische Verkehrswege wurde er zum wichtigen Tor für Kurgäste, Adelige und Reisende. Bis heute ist der Bahnhof ein zentraler Knotenpunkt und zugleich ein bedeutender Kulturort. Nach seiner Sanierung entstand der KulturBahnhof, der historische Architektur mit moderner Nutzung verbindet. Der Speicher ist eine beliebter und besonderer Veranstaltungsort für Konzerte, aber auch für Firmenevents oder private Feierlichkeiten. So steht der Bad Homburger Bahnhof bis heute für die Vernetzung von Menschen, Orten und Ideen.

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