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Aktionstag 25. November: Bad Homburg sagt NEIN zu Gewalt gegen Frauen

Aktionstag 25. November: Bad Homburg sagt NEIN zu Gewalt gegen Frauen

Banner an der Fußgängerbrücke über den Hessenring | © Stadt Bad Homburg
„Bad Homburg sagt NEIN zu Gewalt gegen Frauen“ – so ist es zurzeit auf zwei Bannern an der Fußgängerbrücke über den Hessenring zu lesen. Das Motto verweist auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 25. November. An diesem Tag werden die Kommunale Frauenbeauftragte der Stadt, das AWO-Frauenhaus und Beratungsstelle sowie der Zonta Club Bad Homburg in der Innenstadt auf das Thema aufmerksam machen. Von 9 bis 13 Uhr zeigen sie Präsenz mit einem Infostand in der Louisenstraße/Ecke Audenstraße. Die Schirmherrschaft über den Aktionstag hat Oberbürgermeister Alexander Hetjes übernommen. „Unsere Botschaft ist unmissverständlich: Wir lehnen jegliche Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen entschieden ab. Mit dem Infostand möchten wir das Problembewusstsein innerhalb der Bürgerschaft stärken und die Hilfsangebote für Betroffene aufzeigen“, so das Stadtoberhaupt.

Foto-Ausstellung der Humboldtschule

Auch Oberstufenschülerinnen und -schüler der Humboldtschule haben das schwierige Thema häusliche Gewalt im Kunstunterricht aufgegriffen und fotografisch umgesetzt. Ihre Fotos sind ab dem 23. November bis zum 14. Dezember 2022 im Foyer der Taunus Sparkasse, Louisenstraße 60, zu sehen. Die inszenierten Bildpaare zeigen jeweils den Anfang und das Ende einer Episode. Die erzählerische Lücke, das, was zwischenzeitlich geschehen ist, befüllen die Betrachter der Ausstellung mit ihren eigenen Vorstellungen.
Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie ist die Zahl der Fälle von häuslicher Gewalt erschreckend hoch. Die Opfer sind fast immer Frauen. „2021 erfasste die Polizei im Hochtaunuskreis 355 Fälle von häuslicher Gewalt. Und dies sind nur die offiziellen Zahlen, die meisten Taten werden von den betroffenen Frauen gar nicht zur Anzeige gebracht“, berichtet Stadträtin Lucia Lewalter-Schoor. „Diese Zahlen zeigen deutlich, wie wichtig es ist, mit dem Thema in die Öffentlichkeit zu gehen, es sichtbar zu machen und zu sensibilisieren“, betont Gaby Pilgrim, Kommunale Frauenbeauftragte der Stadt Bad Homburg.
„Viele Frauen scheuen sich, sich anderen anzuvertrauen oder Hilfe zu holen, aus Scham, dass gerade ihnen Gewalt widerfährt oder weil sie Sorge haben, dass die Familie zerbricht. Manchmal halten Frauen es deshalb sehr lange in einer Gewaltbeziehung aus. In unserer Beratungsstelle können sich Frauen informieren, egal, ob sie bei ihrem Partner bleiben oder sich trennen wollen. In Frauenhäusern finden sie Schutz und Unterstützung in akuter Bedrohung. Hier kann auch ein aufmerksames Umfeld unterstützend sein: wenn Freundinnen und Freunde oder Bekannte um die Hilfsangebote wissen, können sie diese Infos an betroffene Frauen weitergeben“, so Dagmar Wacker, Leiterin des AWO Frauenhauses.

Keine orangene Beleuchtung in diesem Jahr

In den Vorjahren waren am 25. November ab 17 Uhr viele Gebäude und Kirchen in Bad Homburg in der Signalfarbe orange angestrahlt, denn der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen steht unter dem Motto „Orange the World“, um weltweit sichtbare Zeichen gegen Gewalt zu setzen. Wegen der aktuellen Energiekrise wird in diesem Jahr in Bad Homburg auf die Beleuchtung von Gebäuden verzichtet. Sichtbare Zeichen sind aber auch in diesem Jahr wieder die orangefarbenen und blauen Fahnen „orange the world“ und „frei leben“ am Kurhaus und Europakreisel sowie an den beiden Rathäusern.

„Zonta Says NO“

Der Zonta Club Bad Homburg setzt sich seit seiner Gründung 1960 für die Rechte von Frauen und Mädchen ein. Der Serviceclub gehört dem Frauennetzwerk Zonta International mit Sitz in den USA an und ist einer von 136 deutschen Clubs. Rund um den 25. November beteiligen sich alle Clubs an der weltweiten Kampagne „Zonta Says NO: Nein zu Gewalt gegen Frauen“. Zum Engagement des Bad Homburger Clubs sagt Präsidentin Judith Rethfeld: „Zurzeit sind viele sehr besorgt wegen des Krieges in der Ukraine und der Energiekrise. Auch der Klimawandel und die Corona-Pandemie beschäftigen uns weiter. Trotzdem wollen wir auch die Frauen und Mädchen nicht vergessen, die körperliche oder psychische Gewalt erleiden müssen. Jede Form von Gewalt ist eine Menschenrechtsverletzung. Da können wir nicht wegschauen. Deshalb wollen wir auch weiter die wichtige Arbeit des AWO-Frauenhauses und der Beratungsstelle unterstützen und Betroffene ermutigen, die Hilfsangebote anzunehmen.“
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