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19.07.2022

Oberbürgermeister Hetjes beruft konzernweiten Energiekrisenstab ein

Bad Homburg. Oberbürgermeister Alexander Hetjes hat mit Blick auf die drohende Energiekrise in Deutschland einen konzernweiten Energiekrisenstab einberufen, dessen Leitung in den Händen von Bürgermeister Dr. Oliver Jedynak liegt.
Experten rechnen damit, dass Deutschland in den Wintermonaten eine Energiekrise droht, vor allem der Verbrauch von Gas könnte massiv eingeschränkt werden. Auf Veranlassung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz wurde bereits die sogenannte Alarmstufe ausgerufen. „Die Lage ist angespannt“, gab OB Hetjes zu bedenken. Sollte die Gasförderanlage Nord Stream 1 tatsächlich nicht mehr in Betrieb gehen, sei mit einer weiteren Verschlechterung der Versorgungslage zu rechnen.

„Uns ist bewusst, dass wir das grundsätzliche Problem nicht von Bad Homburg aus lösen können“, fasste Dr. Jedynak zu Beginn der Sitzung zusammen, „dennoch wollen wir unseren Teil dazu beitragen, in den kommenden Wochen und Monaten sparsam mit Energie umzugehen. Da hat der Stadtkonzern auch eine Vorbildfunktion.“

Im Verlauf der Sitzung, an der Vertreter der Stadtverwaltung, des Betriebshofs, der Stadtwerke und der Kur- und Kongreß-GmbH teilgenommen haben, gab der zuständige Netzmeister bei den Stadtwerken, Florian Wilhelm, eine Übersicht zum Thema „Versorgungssicherheit Gas“ und zur Krisenvorsorge durch die Stadtwerke. In einem zweiten Schritt wurden sämtliche denkbaren Maßnahmen, mittels derer der städtische Gasverbrauch reduziert werden kann, durchgesprochen. Dr. Jedynak: „Wir müssen aktiv zum Gassparen beitragen. Unser Ziel wird sein, den städtischen Verbrauch in einem ersten Schritt um 20 Prozent zu reduzieren.“

Eine Reihe von Maßnahmen wurde bereits in der Sitzung beschlossen, andere wurden zur Prüfung in die jeweiligen Fachbereiche weitergeleitet, wo auch noch weitere Vorschläge erarbeitet werden sollen. Unter anderem soll mittels eines von den Stadtwerken erstellten Fragebogens ermittelt werden, welche Einsparpotenziale es in den städtischen Liegenschaften gibt. Zusätzlich wird ein abgestufter Notfallplan erstellt. „Wir wollen und werden für den Fall der Fälle vorbereitet sein“, so Dr. Jedynak.

Erste Maßnahmen wurden auch schon umgesetzt. So haben beispielsweise die Stadtwerke im Seedammbad die Sauna geschlossen und die Beckentemperatur abgesenkt. Zudem haben die Stadtverordneten beantragt, die Straßenlaternen im Stadtgebiet früher als üblich abzudimmen. Ferner wird geprüft, inwiefern die Raumtemperaturen in öffentlichen Gebäuden mit Beginn der Heizperiode abgesenkt werden können.

Viele weitere potenzielle Maßnahmen müssen vorab noch auf ihre Machbarkeit hin genau überprüft werden.

Parallel sollen die Hausmeister sensibilisiert und geschult, die Kita-Leitungen informiert sowie die Bevölkerung mittels öffentlichkeitswirksamer Kampagnen mitgenommen werden.

„Aktuell ist die Grundversorgung gesichert, dennoch sollte jeder, wo er kann, dazu beitragen, Energie zu sparen“, fassten OB Hetjes und Bürgermeister Dr. Jedynak zusammen. Allerdings müssten sich Unternehmen und Privathaushalte auf jeden Fall auf deutliche Preissteigerungen einstellen.
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