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06.08.2021

Schreibworkshop "Landschaft schreibt"

Bad Homburg. Was ist Natur und was ist Landschaft? Wie zeigt sich Landschaft, wie nehmen wir sie wahr und wie geben wir ihr eine ästhetische Gestalt? Diesen Fragen nähert sich eine Veranstaltungsreihe des Regionalparks RheinMain in Form von zweitägigen Schreibworkshops im September.
Ausgangspunkte sind markante und bekannte urbane Landschaftsräume: neben dem Gustavsgarten in der Landgräflichen Gartenlandschaft in Bad Homburg sind es das Kastaneum in Kronberg und das Oberurseler Lindenbäumchen.
Angeleitet werden die Workshop von Saskia Hennig Lange. Sie ist eine vielfach preisgekrönte Schriftstellerin und beschäftigt sich in ihren Büchern immer wieder mit der Begegnung von Mensch und Natur. Seit vielen Jahren leitet sie kreative Schreibworkshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Autorin freut sich schon darauf, wieder in Kontakt mit ihrem Publikum zu kommen: „Vor Ort werden wir verschiedene Techniken und Methoden der schreibenden Annäherung an die jeweilige Landschaft kennenlernen und ausprobieren. Doch die Begegnung mit der Natur bleibt nicht auf das Ästhetische beschränkt: Wir gehen hinaus und bleiben draußen, hören die Blätter rauschen, spüren das Knacken von Ästen unter unseren Füßen und im Zweifel auch den Regen auf unserer Haut!“
Die Zahl der Teilnehmenden für jeden Workshop ist begrenzt. Deshalb ist eine Anmeldung zwingend erforderlich! Anmeldung und weitere Informationen über [email protected] Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Anfang September steht der Gustavsgarten in Bad Homburg, der vor fast 250 Jahren von Landgräfin Caroline, der Ehefrau Landgraf Friedrich V. Ludwig, angelegt wurde, im Fokus. Er verbindet die Tannenwaldallee mit dem Kleinem Tannenwald. Doch erst Friedrichs Sohn Gustav und seine Ehefrau Louise Friederike schufen ab 1822 den romantischen Lustgarten, in dem Baum- und Buschgruppen die geschwungenen Rasenflächen umstanden und sorgfältig gewählte Blickachsen das Auge auf exotische Pflanzenraritäten lenkten. Bis heute spielen diese geleiteten Blicke und Blickachsen eine besondere Rolle, erweitert und in die Moderne geführt durch den 2017 dort angelegten Skulpturenpark. Auch der Schreibworkshop will neue und ungewöhnliche Perspektiven auf diese geformte Landschaft und die in ihr enthaltene Kunst eröffnen. Schreibend begegnen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser künstlichen Natur und versuchen, ihr etwas Eigenes zu entlocken. Termin: 4./5. September 2021 (10 bis 15 Uhr), Treffpunkt Gustavsgarten, Parkeingang Tannenwaldallee.
Im Mittelpunkt des Schreibworkshops im Kastaneum in Kronberg steht selbstverständlich die Edelkastanie: Sie hat in Europa eine lange Geschichte, und zwar nicht nur als Nutzpflanze. Immer wieder hat der Baum auch Künstler*innen inspiriert. Viele Kastaniengedichte sind entstanden, insbesondere im 19. Jahrhundert, etwa von Goethe, Hesse oder Fontane. Und auch die Künstler*innen der Kronberger Malerkolonie haben die Kastanie – sowohl den Einzelbaum, als auch die typischen Haine – oft als Motiv ausgewählt. Der Schreibworkshop will eine neue, zeitgemäße Perspektive auf diesen landschaftsprägenden Baum eröffnen. Dabei geht es zum einen um den Versuch, eigenen Geschichten und Erinnerungen der Teilnehmer*innen eine literarische Form zu geben und zum anderen darum, dem Baumbestand als prägendem Teil der Landschaft schreibend zu begegnen. Termin: 11./12. September 2021 (10 bis 15 Uhr), Treffpunkt Kastaneum am verlängerten Scheibenbuschweg.
Den Abschluss der Reihe bildet die Oberurseler Gerichtslinde. Sie blickt auf eine mehr als 400jährige Geschichte zurück und hat in dieser Zeit allerlei erlebt und bezeugt: Hier wurde Gericht gesprochen und Liebe geschworen. Der Baum ist zwar umgestürzt, aber immer noch eindrücklicher Bestandteil der Landschaft, aus ihm heraus entsteht nach wie vor neues Leben. In ihrer teilweise fiktiven, teilweise auf realen Umständen fußenden Erzählung „Der Baum denkt“ hat Saskia Hennig von Lange den Geschehnissen der vergangenen Jahrhunderte eine Stimme verliehen. Bei den vierteljährlichen Lesungen erzählten ihr Gäste eigene Erlebnisse und Anekdoten zu dem im Volksmund so genannten „Lindenbäumchen“. Der Schreibworkshop soll diesen Erfahrungen und Erinnerungen Raum geben und die Möglichkeiten eröffnen, eigene literarische Gestalt zu schaffen. Termin: 25./26. September 2021 (10 bis 15 Uhr), Treffpunkt Lindenbäumchen, verlängerte Freiligrathstraße.
Die Rhein-Main-Region zählt als dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Region zu den drei größten Metropolregionen Deutschlands und ist dennoch überraschend grün. Felder, Wiesen und Wälder reichen bis weit in den Kern des Ballungsraums und bieten ein Erholungsangebot direkt vor ihrer Haustür. Damit dies so bleibt, werden die für unsere Lebensqualität so wichtigen Landschaftsräume im Regionalpark RheinMain verbunden und erlebbar gemacht. Bis heute sind bereits über 300 attraktive Ausflugsziele entstanden. Streuobstwiesen, Feuchtbiotope, Kunstwerke und historische Zeugnisse, aber auch Aussichtspunkte und Spielangebote eröffnen immer wieder neue Perspektiven auf die umgebende Landschaft. Ein 550 km langes ausgeschildertes Routennetz verbindet sie miteinander und bietet abwechslungsreiche Ausflüge.
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