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01.06.2021

Enthüllung der neuen Bronzetafel am Waisenhaus

Bad Homburg. Vor 300 Jahren gründete Landgraf Friedrich III. Jacob von Hessen-Homburg (1673 - 1746) das Homburger Armen-, Arbeits- und Waisenhaus, das noch heute als „Landgräfliche Stiftung“ existiert. Es gibt erstaunlich wenig bis gar keine Dokumente in den Archiven, die auf die Gründung hinweisen. Der deutlichste Hinweis auf das Gründungsjahr der Stiftung findet sich an dem Gebäude wieder, das 1721 als Waisenhaus fertiggestellt wurde. Noch heute weist eine Gedenktafel aus dem Jahr 1837 auf den Bau und die Gründung der Stiftung hin.
„Das zeigt doch, wie wichtig solche Hinweistafeln sind“, sagt Oberbürgermeister Alexander Hetjes bei der Enthüllung einer neuen Bronzetafel am ehemaligen Waisenhaus am Waisenhausplatz. Mit Hilfe solcher Tafeln Wissen über historische Orte im alltäglichen Umfeld der Bürgerinnen und Bürger zu vermitteln, hat in Bad Homburg Tradition. Die Bronzetafeln beispielsweise werden seit den 1970er Jahren aufgehängt. „Ziel ist es, Geschichte vor Ort wahrnehmbar zu machen und nicht nur in mehr oder weniger trockenen Geschichtsbüchern“, so Hetjes weiter.

Aber Wissen entwickelt sich weiter, das gilt auch und vor allem für das Wissen über Geschichte - und hier ganz speziell über die Geschichte des Waisenhauses bzw. der Landgräflichen Stiftung. Bereits 1977 und dann nochmal 1993 wurden Tafeln zur Geschichte von Gebäude und Stiftung gefertigt und aufgehängt, doch deren Text entspricht nicht mehr dem aktuellen Wissensstand. Zu verdanken ist diese Erkenntnis Frau Prof. Dr. Barbara Dölemeyer, die sich anlässlich des Jubiläums der Landgräflichen Stiftung intensiv mit der Geschichte der Stiftung befasst hat. Die renommierte Historikerin hat einen neuen Text entworfen, der nun in wieder in Bronze gegossen am ehemaligen Waisenhaus hängt. Die Inschrift lautet:

„Ehem. Armen- und Waisenhaus, errichtet 1715–1721 durch Landgraf Friedrich III. Jacob, eingeweiht 1742, im Längsflügel ab 1771 Zucht- und Arbeitshaus, Versorgungshaus, später Kreisaltenheim“

Unter der Bronzetafel befindet sich ergänzend eine Plexiglastafel mit QR-Code, der Interessierte zu weiteren Informationen zu dem Gebäude führt.
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