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07.05.2021

Corona-Tests in der DITIB-Moschee

Bad Homburg. In Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Stadt Bad Homburg hat die DITIB Türkisch-Islamische Gemeinde zu Bad Homburg am Freitag, 07. Mai 2021, ein Corona-Schnelltestzentrum im Hof der Ulu-Moschee im Schaberweg aufstellen lassen. Auf freiwilliger Basis konnten sich alle Gemeindemitglieder, die am Freitagsgebet teilgenommen haben, einem Corona-Schnelltest unterziehen - ein Angebot, das breiten Anklang gefunden hat. Durchgeführt wurden die Tests vom Bad Homburger Unternehmen neuroneum, das auch das Testzentrum hinter dem Kurhaus betreibt. „Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde hat reibungslos funktioniert. Ich freue mich, dass so viele Mitglieder der muslimischen Gemeinde an der Testung teilgenommen haben“, sagte Oberbürgermeister Alexander Hetjes.
Geboren worden war die Idee, mit mobilen Testzentren auch immer wieder mal zu den Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu kommen, im Krisenstab der Stadt Bad Homburg. Oberbürgermeister Hetjes hatte daraufhin Kontakt zu den muslimischen Gemeinden aufgenommen und nachgefragt, ob dort Interesse an einer solchen Testung besteht. Bei Sitgi Özdemir, dem Vorsitzenden der DITIB-Gemeinde, rannte Hetjes offene Türen ein. „Gerade zu Ramadan kommen immer viele Mitglieder in die Moschee. Daher freuen wir uns riesig über dieses Angebot“, erklärte Özdemir. Deswegen habe der Imam das Thema auch schon in seiner jüngsten Predigt aufgenommen. „Wir rufen unsere Gemeindemitglieder auch wieder auf, sich regelmäßig testen zu lassen und auch das Impfangebot wahrzunehmen“, so Özdemir weiter. Während der Gottesdienste werde zudem immer auf die Einhaltung der gültigen Hygieneregeln geachtet. Abstand halten und das Tragen einer Maske seien eine Selbstverständlichkeit.

Die Organisation vor Ort hatte die Bad Homburger Feuerwehr und Federführung ihres Leiters Daniel Guischard übernommen. Die Kameradinnen und Kameraden hatten im Hof der Moschee das Zelt aufgebaut und dafür gesorgt, dass auch die für die Testungen notwendigen Ausstattung zur Verfügung stand. Darüber hinaus stellte die Feuerwehr mit Serhat Karadag, türkisch-stämmiger Brandmeisteranwärter und praktizierender Muslim, einen interkulturellen Berater. So konnten eventuelle sprachliche Hindernisse vermieden werden. In der Vergangenheit hatte sich gezeigt, dass vor allem sprachliche Barrieren dazu geführt hatten, dass Mitbürgerinnen und Mitbürger gar nicht oder nur selten die Testangebote in Bad Homburg wahrgenommen haben. Deswegen überarbeitet die Stadt Bad Homburg aktuell auch die bereits vorhandenen Corona-Informationen in unterschiedlichen Sprachen.
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