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Допомога біженцям із України | Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine

Допомога біженцям із України | Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine



Die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe bereitet sich seit Beginn der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine intensiv auf die Aufnahme und Unterbringung von Geflüchteten aus dem Kriegsgebiet vor. „Es liegt eine große Herausforderung vor uns“, erklärt die zuständige Stadträtin Lucia Lewalter-Schoor. Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen für Geflüchtete und für Personen, die Hilfe anbieten wollen.

Ankunft und Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine nach oben

Geflüchtete, die in Bad Homburg v.d.H. ankommen und keine Unterkunft bei Freunden oder Bekannten haben, wenden sich bitte an das Hessische Ministerium des Innern und für Sport unter 0800/1103333 oder ukrainehmdis.hessende.

Folgende Schritte sind nach Bezug einer Unterkunft in Bad Homburg (Privat oder Gemeinschaftsunterkünfte) notwendig:

1. Einwohnermeldeamt Bad Homburg

Anmeldung beim Einwohnermeldeamt im Rathaus (Stadtbüro).

Online-Terminvereinbarung unter Stadt Bad Homburg (qtermin.de).

Hierzu benötigen Sie:

  • Reisepass und Geburts-/Heiratsurkunde
  • Wohnungsgeberbescheinigung

Kontakt

Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe - Rathaus
Rathausplatz 1
61343 Bad Homburg v. d. Höhe
Stadtplan:
Kartenansicht
Fahrplanauskunft:
ÖPNV-Informationen
Telefon:
06172 100-3101
E-Mail:
stadtbuerobad-homburgde

2. Sozialleistungen beantragen

Die Gewährung von Sozialleistungen erfolgt über die Ausländerbehörde des Hochtaunuskreises. Bei der Antragstellung müssen alle Personen eines Familienverbundes anwesend sein.

Zum persönlichen Termin sind folgende Unterlagen mitzubringen:

  • Reisepässe oder Geburtsurkunde
  • Meldebescheinigung des Einwohnermeldeamtes
  • Nachweis über einen negativen Corona-Test (nicht älter als 24 Stunden)

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr 

Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.

Die Sozialleistungen werden in bar ausgezahlt oder auf ein bestehendes Bankkonto überwiesen. 

Bei einer Anspruchsberechtigung erhält die jeweilige Person zugleich einen Krankenhilfeschein, falls eine ärztliche Versorgung benötigt wird.

Kontakt

Haus 5
Ludwig-Erhard-Anlage 1-5
61352 Bad Homburg
Stadtplan:
Kartenansicht
Fahrplanauskunft:
ÖPNV-Informationen
Telefon:
(06172) 999-4994
E-Mail:
ukrainehochtaunuskreisde
Internet:

3. Ausländerbehörde Bad Homburg

Terminvereinbarung mit der Ausländerbehörde zur Beantragung einer (vorläufigen) Aufenthaltserlaubnis. Hierzu benötigen Sie:

  • Kopien der Reisepass oder Geburtsurkunde
  • Meldebescheinigung des Einwohnermeldeamtes
  • Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis (vom Einwohnermeldeamt)

Kontakt

Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe - Technisches Rathaus
Bahnhofstraße 16-18
61352 Bad Homburg v. d. Höhe
Stadtplan:
Kartenansicht
Fahrplanauskunft:
ÖPNV-Informationen
E-Mail:
auslaenderwesenbad-homburgde

Nachträgliche Zuweisungen durch das Regierungspräsidium Darmstadt

Sie erhalten einige Zeit nach Beantragung eines Aufenthaltstitels bzw. einer Fiktionsbescheinigung einen Brief vom Regierungspräsidium Darmstadt mit dem Titel „Zuweisungsentscheidung“. Eine nochmalige Kontaktaufnahme oder Vorsprache bei der Stadtverwaltung (Ausländerbehörde, Wohnungsamt bzw. Bereich Gesundheit und Soziales aufgrund dieses Bescheides ist nicht erforderlich! Mit diesem Brief wird nur rückwirkend festgestellt, dass Sie im Hochtaunuskreis auch weiterhin wohnen dürfen.


Kleiderlager im Hochtaunuskreis

In den Kleiderkammern der AWO, Caritas, Diakonischem Werk, DRK und Kinderschutzbund im Hochtaunuskreis stellen allen Kriegsflüchtlinge kostenlos Kleidung, Handtücher und Bettwäsche zur Verfügung.

Die öffentlichen Verkehrsmittel im Bereich des Öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) können von den Geflüchteten aus der Ukraine kostenlos genutzt werden.

Öffentliche Verkehrsmittel nach oben

Ukrainerinnen und Ukrainer, die aufgrund des Krieges in ihrem Land flüchten und nach Deutschland einreisen, können kostenlos alle Busse und Bahnen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) nutzen.
Dies gilt im RMV-Gebiet für alle Nahverkehrszüge - S-Bahnen, RegionalBahnen und RegionalExpress-Züge sowie für U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse. Als Fahrkarte gilt ein gültiges Ausweisdokument der Ukraine. Die Regelung gilt bis auf Weiteres.

Impftermine nach oben

Im Impfzentrum des Hochtaunuskreises können die Geflüchteten täglich zwischen 10 und 18 Uhr ohne vorherige Terminvereinbarung geimpft werden.

Eine Krankenversicherung ist nicht erforderlich.

Adresse: Am Grünen Weg 1, 61352 Bad Homburg vor der Höhe

Jobportal für Geflüchtete nach oben

Für Geflüchtete, die im Taunus untergekommen sind, gibt es ein spezielles Jobportal. Ziel ist es, Unternehmen aus der Region und Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind und eine Stelle suchen, miteinander in Kontakt zu bringen.

Wohnraum gesucht nach oben

Die Stadtverwaltung ist dringend auf der Suche nach Wohnraum für Geflüchtete aus der Ukraine. Die Angebote sollten längerfristig angelegt sein.

Wer Wohnraum zur Verfügung stellen kann, wird gebeten, sich unter der E-Mailadresse ukraine-hilfebad-homburgde zu melden.

Achtung: Die Beantwortung der Angebote kann aufgrund des hohen Aufkommens mitunter etwas länger dauern.


Ehrenamtliche Paten gesucht nach oben

Die Stadt Bad Homburg sucht nach ehrenamtlichen Helfern, die den Geflüchteten als Paten beim Gang zu den Ämtern, beim Ausfüllen von Formularen oder bei Arztbesuchen zur Seite stehen.

Wenn Sie über Sprachkenntnisse der ukrainischen, weißrussischen oder russischen Sprache verfügen und sich für ukrainische Geflüchtete einsetzen möchten, melden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer Telefonnummer über die E-Mailadresse ukraine-hilfebad-homburgde

Ebenfalls gesucht werden Menschen mit therapeutischer Ausbildung, die traumatisierten Geflüchteten helfen können. Auch auf diesem Feld sind entsprechende Sprachkenntnisse wichtig.

Spenden nach oben

Geldspenden

Bürgerinnen und Bürger, die Geld spenden wollen, können diese auf folgendes städtische Konto einzahlen:

Taunus Sparkasse Bad Homburg: IBAN DE58 5125 0000 0001 0140 05

Verwendungszweck: „5428100 Ukrainehilfe“

Für alle Geldspenden ab 301 Euro wird eine Bescheinigung erstellt. Dafür ist es notwendig, dass neben dem Verwendungszweck auch Name und Anschrift des Spenders anzugeben. Bei Spenden bis zu 300 Euro gilt der Überweisungsträger als Spendenbescheinigung. Jeder gespendete Cent kommt Geflüchteten in Bad Homburg zugute.

Bislang (Stand 01. April 2022) sind bereits rund 36.000 Euro gespendet worden.

Sachspenden

Sachspenden können im Impfzentrum des Hochtaunuskreises (Am Grünen Weg 1, 61352 Bad Homburg vor der Höhe) freitags, samstags und sonntags zwischen 10 und 18 Uhr abgegeben werden.

Pressemitteilungen nach oben

27. April 2022 Betreuungsmöglichkeiten für Kinder gesucht

Durch den völkerrechtswidrigen Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine wurde eine enorme Welle an Geflüchteten in Bewegung gesetzt. Allein in Bad Homburg sind seitdem 653 Menschen aus der Ukraine angekommen. 251 von ihnen wurde durch die Stadt Bad Homburg eine Unterkunft zugewiesen, 145 stehen noch auf einer Warteliste, die übrigen sind bei Freunden, Verwandten oder Bekannten untergekommen. Zwischenzeitlich ist der erste Ansturm etwas abgeebbt, so dass nur noch um die vier bis zehn Personen am Tag im Stadtbüro vorstellig werden. Gemessen an den Einwohnerzahlen befindet sich Bad Homburg damit unter den Top-10 der hessischen Städte, die am meisten Flüchtlinge aufgenommen haben.

Unter den Geflüchteten finden sich aktuell rund 40 Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren sowie 30 im Krippenalter. „Wir sind gerade dabei, Betreuungsangebote zu schaffen“, sagt Stadträtin Lucia Lewalter-Schoor. Zunächst sollen gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden, den Trägern von freien Einrichtungen und den Kirchen nach Lösungen für Kinder im Kindergartenalter gesucht werden. Räumlichkeiten wären vorhanden, allerdings fehlt es an Personal. Daher wird auch nach ukrainischen Erzieherinnen Ausschau gehalten, die allerdings einen entsprechenden Abschluss nachweisen müssen.

Im Krippenbereich hat die Stadt noch freie Kapazitäten. Hierfür können sich Eltern über das Little-Bird-Portal anmelden. Zudem wird beispielsweise mit dem Verein Kulturkinder auch an der Schaffung von Nachmittagsangeboten bearbeitet.

Weitere Angebote wie Deutschkurse oder Gesprächskreise der Internationalen Frauenzimmer sind bereits angelaufen. Aktuell stellt die Stadt gemeinsam mit Trauma-Therapeuten Angebote für traumatisierte Geflüchtete auf die Beine. Außerdem werden Kurse für Paten angeboten, die die Geflüchteten bei Arztbesuchen begleiten wollen.

Ein großes Lob spricht Lewalter-Schoor den Kolleginnen und Kollegen aus, die sich seit dem Eintreffen der ersten Geflüchteten unermüdlichen um deren Unterstützung bemühen. „Die Stadt Bad Homburg hat als eine der ersten Städte überhaupt und in Eigeninitiative, weil wir die Not der Menschen gesehen haben, eine Abteilung geschaffen, die sich um das Wohlergehen der Geflüchteten kümmert. Finanziell sind wir da in Vorleistung getreten“, so die Dezernentin weiter. Die Hilfe sei „vorbildlich und schnell“ angelaufen. Aufgrund der hohen Zahl auf aufgenommenen Menschen aus der Ukraine glaubt Lewalter-Schoor nicht, dass die Stadt in nächster Zeit weitere Kontingente zugewiesen bekommt: „Wir haben unser Soll derzeit mehr als erfüllt.“

01. April 2022 558 Geflüchtete aus der Ukraine in Bad Homburg registriert

Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs haben sich in Bad Homburg 558 Geflüchtete aus der Ukraine registrieren lassen. Ein Großteil dieser Personen (rund 340) ist zunächst bei privaten Bezugspersonen untergekommen. Den restlichen Geflüchteten, die keine Anlaufstation in Bad Homburg haben, hat die Stadtverwaltung dezentral Wohnraum zugewiesen. Aktuell liegen der Stadt
jedoch noch weitere 100 Anfragen vor.

Von den 558 registrierten Geflüchteten aus der Ukraine sind 213 unter 18 Jahre alt. Der Anteil an weiblichen Personen liegt bei rund 75 Prozent.

Nachdem der erste Schwung an geflüchteten Personen untergebracht ist, soll sich jetzt intensiv um die Betreuung der zum Teil traumatisierten Menschen gekümmert werden. „Zunächst lag unser Hauptaugenmerk natürlich auf der reinen Unterbringung der Geflüchteten, jetzt gehen wir den nächsten Schritt“, erklärt Lewalter-Schoor. 

Außerdem wurde in den Kindertageseinrichtungen nachgefragt, wo noch die Möglichkeit besteht, unbürokratisch geflüchtete Kinder aufzunehmen.

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