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11.05.2021

Meinhard Matern wird kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtbahngesellschaft

Bad Homburg. Der Magistrat der Stadt Bad Homburg hat beschlossen, den amtierenden Bürgermeister Meinhard Matern für die Stadt Bad Homburg als kaufmännischen Geschäftsführer in die Stadtbahngesellschaft mbH Bad Homburg zu delegieren. Der Beschluss wurde unter dem Vorbehalt gefasst, dass Matern aus seinem derzeitigen Wahlbeamtenverhältnis ausscheidet.
Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt geht es an die Umsetzung: Der Bau der U-Bahnverlängerung vom derzeitigen Endhaltepunkt in Gonzenheim bis an den Bad Homburger Bahnhof ist ohne Zweifel eines der größten Infrastrukturprojekte der kommenden Jahre. In der interkommunalen Grundsatzvereinbarung zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe zu Planung und Bau der U2-Verlängerung ist unter anderem die Gründung einer Projektgesellschaft festgelegt. Die Gründung wurde bereits im vergangenen Jahr vollzogen. Zudem wurde vereinbart, dass diese Projektgesellschaft eine technische und eine kaufmännische Geschäftsführung erhält. Während die technische Geschäftsführung in den Händen von Horst Amann liegt, ist die Besetzung der kaufmännischen Geschäftsführung Sache der Stadt Bad Homburg.

Die Aufgabe wird der amtierende Bürgermeister der Stadt Bad Homburg, Meinhard Matern, übernehmen. Das hat der Magistrat der Stadt Bad Homburg in seiner gestrigen Sitzung beschlossen. Matern wurde bereits am 05. Mai 2021 vom Aufsichtsrat der Stadtbahngesellschaft für die Dauer von fünf Jahren zum „weiteren alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer“ mit Wirkung zum 15. Juli 2021 bestellt. Daher soll das aktuelle Wahlbeamtenverhältnis von Meinhard Matern aufgelöst werden. An dessen Stelle soll ein auf fünf Jahre befristetes Beschäftigungsverhältnis mit der Stadt Bad Homburg treten. In dieser Rolle wird Matern dem Dezernat 1 in Form einer Stabsstelle zugeordnet.

„Grundsätzlich kommen wir mit diesem Beschluss erstmal unserer Verpflichtung gegenüber der Stadt Frankfurt nach. Der kaufmännische Geschäftsführer muss sich sehr gut mit dem kommunalen Steuerrecht im Allgemeinen, aber auch mit dem Bad Homburger Haushalt im Speziellen auskennen. Daher bin ich ausgesprochen froh, dass sich Meinhard Matern bereiterklärt hat, für diesen immens wichtigen Posten zur Verfügung zu stehen. Er ist mit seiner langjährigen Erfahrung die absolut geeignete Person für das vor uns liegende Groß-Projekt ,U-Bahn-Verlängerung‘“, sagt Oberbürgermeister Alexander Hetjes.

„Die Leitung eines großen Dezernats mit allen seinen Pflichten und Zuständigkeiten ist mit der gleichzeitigen Geschäftsführung in der Stadtbahngesellschaft zeitlich nicht miteinander zu vereinbaren“, so Matern. „Ich bin sehr gerne Bürgermeister gewesen, freue mich aber jetzt auf meine neue Aufgabe.“

Die Aufgabe der kaufmännischen Geschäftsführung besteht insbesondere darin, als allein vertretungsberechtigter Geschäftsführer die Geschäfte der Stadtbahngesellschaft mbH Bad Homburg zu führen und die Gesellschaft zu vertreten. Bei dieser Aufgabe unterliegt der kaufmännische Geschäftsführer den Weisungen des Magistrats der Stadt Homburg.

Durch das anstehende Ausscheiden von Meinhard Matern aus dem Wahlbeamtenverhältnis, muss das Amt des Bürgermeisters neu besetzt werden. Aller Voraussicht nach wird daher in der Stadtverordnetenversammlung am 27. Mai 2021 die Einrichtung eines Wahlvorbereitungsausschusses beschlossen.

Der neue Bürgermeister wird allerdings nicht die Kämmerei übernehmen, diese wird bis auf Weiteres in den Händen von Meinhard Matern verbleiben. „Die längerfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie werden die kommunalen Haushalte erst in den kommenden Jahren mit voller Wucht treffen. In einer solchen wirtschaftlichen Krisenzeit ist es nicht sinnvoll, den Finanz-Kapitän von Bord gehen zu lassen“, erklärt Hetjes. Aus Sicht des Oberbürgermeisters gibt es in ganz Hessen kaum einen größeren Haushalts-Experten als Meinhard Matern. Hetjes: „Ich bin mir sicher, dass uns Meinhard Matern auch in seiner neuen Rolle mit Augenmaß durch die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie lotsen wird.“
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