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07.05.2021

Ein Baum für Frieden und Verständigung

Bad Homburg. Oberbürgermeister Alexander Hetjes hat am 07. Mai 2021 im Namen des Magistrats der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe im Kurpark einen Friedensbaum gepflanzt und damit einen Stadtverordnetenbeschluss aus dem vergangenen Jahr umgesetzt.
Am 08. Mai 2020 jährte sich der „Tag der Befreiung“ von der Nazi-Diktatur zum 75. Mal. Am 8. Mai 1945 schwiegen endlich die Waffen. Der vom nationalsozialistischen Deutschen Reich 1939 entfachte Zweite Weltkrieg war vorbei. Mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht endet das millionenfache Blutvergießen – zumindest in Europa. „Dieser Tag, der 08. Mai, steht symbolisch für das Ende der Schreckensherrschaft des Naziregimes. Die heutige Baumpflanzung soll ein Zeichen für den Frieden und gegen Rassismus und Diskriminierung setzen“, so Oberbürgermeister Hetjes.

Der Spitz-Ahorn (Acer platanoides) wurde hinter der Russischen Kirche auf dem Weg zum Golfclubhaus (Baumstandort 799) gepflanzt. „Wir haben es also nicht mit einer Friedenslinde, sondern mit einem Friedens-Ahorn zu tun“, erklärte Oberbürgermeister Hetjes.

Bei dem Standort, der verwaltungsintern mit der Kur- und Kongress GmbH, dem Fachbereich Kultur und dem Denkmalschutz abgestimmt wurde, handelt es sich um einen freien historischen Baumstandort, der im Sinne des Kurparkpflegewerks wieder bepflanzt werden sollte. Pflanzung und Standort stellen auch einen aussöhnenden und respektvoll erinnernden Bezug zum nahegelegenen Agnon-Denkmal her. Samuel Joseph Agnon (1888-1970) war ein Meister der modernen hebräischen Prosa und erhielt 1966 den Nobelpreis für Literatur. Von 1921 bis 1924 lebten Agnon und seine Frau in Bad Homburg im „Haus Imperial“ an der Kaiser-Friedrich-Promenade.

Der Baum ist mit einer Plakette mit folgender Inschrift versehen:

Friedensbaum
Spitz-Ahorn
Gestiftet vom Magistrat der Stadt Bad Homburg
Gepflanzt am 07. Mai 2021

Der Beschluss des Parlaments, einen Friedensbaum pflanzen zu lassen, wurde auch von der Mitgliedern der Deutsch-Russischen Brücke ausdrücklich begrüßt. Der Verein widmet sich seit bald 30 Jahren der Aussöhnung zwischen Russland und Deutschland. Die Ehrenvorsitzende des Vereins, Irina Gerybadse-Haesen, erinnerte anlässlich der Pflanzung des Friedensbaums daran, dass sich in diesem Jahr am 22. Juni auch der Angriff der deutschen Wehrmacht auf die damalige Sowjetunion zum 80. Mal jährt. „Städtepartnerschaften wie die zwischen Bad Homburg und Peterhof sind eine tragende Säule der deutsch-russischen Beziehungen und unverzichtbare Säule der Zusammenarbeit“, so Gerybadse-Haesen. Sie sieht in der Baumpflanzung eine „aktive Botschaft des Friedens“.
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