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Bad Homburg ist nicht mehr der FC Schalke 04 des Radverkehrs

Bad Homburg ist nicht mehr der FC Schalke 04 des Radverkehrs

Die Fahrradstraße im Weinbergsweg | © Stadt Bad Homburg
Bad Homburg. Das Klima für Fahrradfahrer in Bad Homburg hat sich „stark verbessert“. Das geht aus dem Fahrradklima-Test des ADFC 2020 hervor, der am Dienstag, 16. März 2021, veröffentlicht wurde. Im bundesweiten Vergleich von Städten mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern hat sich Bad Homburg deutlich Boden gutgemacht. Lag die Kurstadt beim letzten Fahrradklima-Test aus dem Jahr 2018 noch auf dem 102. von 106. bewerteten Städten, hat sich Bad Homburg jetzt auf den 65. von 110. bewerteten Kommunen vorgekämpft. „Ich freue mich sehr über dieses Ergebnis, jetzt sind wir nicht mehr der FC Schalke 04 des Radverkehrs“, sagt Oberbürgermeister Alexander Hetjes. Vor allem, dass Bad Homburg im aktuellen Fahrradklima-Test eine „starke Verbesserung“ (ein grünes Doppel-Plus) attestiert wird, sei ein „toller Erfolg“, den ansonsten nur drei weitere Städte in der vergleichbaren Ortsgröße erreicht hätten.

Ein riesiger Ansporn

Nachdem man sich bundesweit ins Mittelfeld vorgekämpft habe, sei nun der Anschluss an die oberen „Tabellenränge“ das nächste Ziel. Grundsätzlich, so der Oberbürgermeister weiter, sei es nicht einfach, die Versäumnisse der vergangenen 20/30 Jahre innerhalb kürzester Zeit aufzuholen. Doch das gute Abschneiden im Test 2020 sei ein riesiger Ansporn weiter daran zu arbeiten, aus Bad Homburg eine fahrradfreundliche Stadt zu machen.

Umsetzung des Radverkehrskonzepts geht weiter

„Was mich besonders freut: Das Ergebnis zeigt, dass die Bürger auch wahrnehmen, dass sich beim Thema Radverkehr in unserer Stadt endlich etwas tut“, so Hetjes weiter. Das gehe aus dem deutlichen Plus in der Kategorie „Wahrnehmung zur Fahrradförderung“ hervor. Hetjes: „Das zeigt, dass wir mit der Umsetzung des Radverkehrskonzepts goldrichtig liegen.“
Lucia Lewalter-Schoor, Alexander Hetjes, Nina Lassnig | © Stadt Bad Homburg

Lob an Nina Lassnig

Der Oberbürgermeister lobt in diesem Zusammenhang die Arbeit aller, die in der Verwaltung an der Umsetzung des Radverkehrskonzepts arbeiten. Ein spezielles Lob hat Hetjes für die in seiner Amtszeit installierte Radverkehrsbeauftragte Nina Lassnig übrig: „Die Kollegin leistet hervorragende Arbeit.“ Die Radverkehrsbeauftragte sei entscheidend daran beteiligt gewesen, dass sich das Klima im Radverkehr in den vergangenen zwei Jahren so deutlich verbessert habe.

Gegenseitige Rücksichtnahme ist wichtig

So wurden in den vergangenen Jahren in Bad Homburg unter anderem unzählige Einbahnstraßen für den Radverkehr geöffnet (was im Fahrradklima-Test ebenfalls sehr positiv bewertet wurde), Abstellstellplätze und Überdachungen für Räder errichtet, Radwege erneuert, eine Fahrradstraße eröffnet und vor allem viel Werbung für den Radverkehr und einen respektvollen Umgang zwischen allen Verkehrsteilnehmern gemacht worden. „Demnächst starten wir wieder eine Kampagne, die auf das Radfahren in Bad Homburg und auf die gegenseitige Rücksichtnahme aufmerksam machen wird“, erklärt Nina Lassnig.
Anbringen von Piktogrammen auf der Straße | © Stadt Bad Homburg

Kritikpunkte analysieren

Jetzt wird erstmal der Fahrradklima-Test ausgewertet und vor allem die Kritikpunkte analysiert. Klar ist, dass das Thema „Sicherheit im Radverkehr“ einer der Schwerpunkte der städtischen Bemühungen ist und bleibt. „Am Ende wird es aber darauf ankommen, alle Verkehre in unserer Stadt – Rad, Auto, Fußgänger und natürlich den ÖPNV - miteinander in Einklang zu bringen – und dazu gehört vor allem die gegenseitige Rücksichtnahme“, so Hetjes abschließend.

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